Mobility Pricing

Kartonbillette

Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) prüft ob in der Schweiz Mobility Pricing eingeführt werden soll. So müssten Verkehrsteilnehmer in den Stosszeiten mehr bezahlen. Diese Idee ist sehr umstritten bei der Bahn und Strassen Lobby, da die meisten Verkehrsteilnehmer keine Wahl haben um welche Zeit Sie zur Arbeit fahren.

Trainline WW

 

Auf dem Papier sieht vieles Super einfach aus

In der Theorie sehen manche Vorschläge so aus das man das Ei vom Columbus gefunden hat doch wenn man es im Detail anschaut sieht vieles ganz änderst aus. So können die meisten Arbeitnehmer Ihre Arbeitszeit nicht frei wählen, so das sie Außerhalb der Verkehrszeiten Pendeln können. eine Frage sollte sich die Politik stellen, warum müssen die Menschen Pendeln? Z.B. Weil Sie keine bezahlbare Wohnung am Ort wo der Arbeitsplatz befindet gefunden haben.

Nur die Mobilität zu verteuern ist zu Kurzfristig Politisiert, da muss auch über Siedlungsentwicklung gesprochen werden. Aber auch die Wirtschaft sollte ihre Verantwortung wahr nehmen. Darum müsste der Bund als Arbeitgeber, die Arbeitszeit in der Verwaltung so anpassen das die Mitarbeiter außerhalb der Stosszeiten Pendeln. Dan wird der Bund sehr schnell feststellen das die Mittarbeiter nicht besonders gerne erst um 11 Uhr anfangen zu arbeiten und erst so zwischen acht und neun Uhr Abends Feierabend haben. Ein soziales Leben wäre mit solchen Arbeitszeiten nicht mehr Möglich, viele Ehrenamtliche aufgaben in Vereinen würden dann auf der Strecke bleiben.

In Online Zeitungs Kommentaren von Lesen war zu lesen, das sich nur noch die Reichen einen Feierabend um 17 Uhr leisten können. Schaffen wir mit Mobility Pricing noch stärker eine zwei Klassen Gesellschaft? Darum muss man äußerst vorsichtig sein mit solchen Massnamen und die Regionalen Begebenheiten auch ein Stück berücksichtigen.

 

Wie könnte Mobility Pricing zusehen?

Grundsätzlich sollte über Mobility Pricing diskutiert werden, es ist ein Lösungs Ansatz aber wohl eben nicht das Ei vom Columbus. Den nur in der gemeinsamen Auseinandersetzung kann etwas entstehen was von einer Breiten Bevölkerungsmehrheit getragen wird. Die beiden Verkehrsträge sollte man nicht gegenseitig ausspielen, den jeder Verkehrsträge hat seine Vor und Nachteile.
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Mit welcher Technik kann preisgünstig und genau die Fahren registriert werden? Mit GPS?

Der Preis sollte unterschieden werden nach:

  • Strassenqualität (Autobahn, Hauptstrasse, Gemeindestrassen, Tunnelstrasse)
  • je nach Tages Zeit und Verkehr
  • Auf Transitachsen z.b. Gotthard, bei Hautreise Zeit erhöhter Tarif
  • Fahrzeug Gösse
  • Luftqualität (Schmok)

Abgeschafft werden sollte:

  • Autobahn Vignette
  • Motorfahrzeugsteuer
  • Treibstoffzoll teilweise

Treibstoff der in der Schweiz verkauft wird, sollte weiterhin besteuert werden, wenn an Schweizer Tankstelle das Benzin plötzlich nur noch ein Bruchteil kosten würde es zu Einkaufstouismus aus dem Ausland führen. Die erhobenen Abgaben sollten beim Tanken dem Konto wieder gutgeschrieben werden. So kann gewährleistet werden das nur Versteuertes Benzin die Abgaben zurück gegeben wird.

Was ist mit Ausländischen Fahrzeugen?

Wenn Sie in der Schweiz Tanken zahlen sie den Normalen Preis mit den Steuern und Abgaben, es wird nichts zurück erstattet, dafür können sie Pauschale Tarife nutzen, die je nach grösse des Fahrzeug und Dauer zu unterscheiden ist. So kann der Automobilist der nur kurz über die Grenze fährt für ein paar stunden ein Ticket lösen und muss nicht die Einrichtung was in Schweizer Fahrzeugen eingebaut wird haben.

Mit den Ausländischen Fahrzeugen eine gerechte Lösung zu finden wird nicht ganz einfach, aber auch das die Kosten für die Erhebung die einnahmen wegfressen. Lösung könnte sein das es eine App für Smartphone gibt mit der sein Auto registriert wird und die Kreditkarte belastet wird. Da nicht alle ein Smarten haben oder eine Kreditkarte müsste wohl doch wieder eine Vignette gemacht werden.

Einnahme Verteilung

Die einnahmen werden auf den Bund, Kantone und Gemeinden aufgeteilt, je nach gefahrenen km, so erhalten auch die gemeinden von nicht Ortsansässigen eine Benutzungsgebühr.
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Bei der Bahn wird es noch viel komplexer als bei der Strasse, da heute die Meisten Passagiere mit Pauschalfahrausweisen unterwegs sind sich frei im ÖV Netzt bewegen und was passiert mit den Internationalen Verbindungen?

Auf eine Strecke von A nach B ist es relativ einfach ein Mobility Pricing einzuführen, halt je nach gewählter Technik. Komplexer ist es in den Tarifverbünden mit den Zonen Tarifen, dort kann der Passagier innerhalb der gekauften Zone alle Verkehrsmittel nutzen, bei einem System Wechsel wo der einzelne Zug oder Strecke der Tarif erhöht wird gefährdet man das erfolgsmodel des Öffentlichen verkehr in der Schweiz.

 

Lösung:

Abos

Die ganze Schweiz wird in Zonen eingeteilt, innerhalb der gekauften Sonne können alle Verkehrsmittel genutzt werden. Verkauft werden sollten Abos mit:

  • elektronisch, es wird nur der tatsächliche Nutzung bezahlt
  • Zonen ABO mit Sperrzeiten in den HVZ
  • Zonen ABO ohne Sperrzeiten, dafür höherer Preis
  • GA mit Sperrzeiten
  • GA ohne Sperrzeiten mit deutlich hören Tarif wie heute
  • zu. GA / Abos mit Sperrzeiten können einzelne Zonen die Sperrzeiten dazu gekauft werden.

 

Die Tarife können je nach Zone unterschiedlich hoch sein, mit oder ohne Sperrzeiten. In Zeiten wo Sperrzeiten sind gelten erhöhte Tarife.

Einzel Billette

Billete mit einer Gültigkeit bis ca 2-3 Stunden können mit unterschiedlich hohen Tarifen verkauft werden, Billette mit längerer Gültigkeit keine unterschiedlichen Tarife.

 

Welche Züge werden Teurer?

Wer reglmässig mit der Zürich S-Bahn unterwegs ist, stellt fest das in den S-Bahnen ins Zürcher Oberland am Morgen führ oder auch der Letzte Zug gut besetzt sind hier eine Nebenzeit zu finden ist nicht ganz leicht. Auch in den Nachtzügen kann es vorkommen das man sich mit einem Stehplatz begnügen muss.

 

 

 

 

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