Die Kündigung des Beförderunsvertrag von Postsachen durch die PTT im Herbst 1963, wurden die Forderungen grösser die Frauenfeld Wil Bahn auf ein Strassentransportmittel umzustellen. Die Befürworter eines Busbetrieb haben zur dieser Zeit sehr gute Karten, eine relativ kleine Schmalspurbahn die schon in die Jahre gekommen ist und die Bahnkonzession in wenigen Jahren ausläuft.

FW Triebwagen in Frauenfeld Stadt
Foto: Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel

Die Uhr tickt

Ein Busbetrieb aufzuziehen wär nicht ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, da fast auf der ganzen Strecke der Bahn parallel eine Strasse verläuft. So einfach wird es doch nicht gewesen sein besonders wenn von einem Trolleybusbetrieb die rede war. So wurde die ETH Zürich mit der Frage nach einer Betriebsumstellung beauftragt, diese Empfahl 1969 die Frauenfeld Wil Bahn auf Bus umzustellen.

Eine Kommission die von Bundesrat mit der Frage nach Betriebsumstellungen von Bahnen bestellt wurde, sprach sich nur Knapp für einen Busbetrieb aus. Die Wilerbahn nahm dies nicht einfach so hin, Sie brachte Ideen ein wie die grössten Nachteile eines Bahnbetriebes gelöst werden können, den die Kommission hatte einige Punkte nicht berücksichtig.

Um nicht in einer Nacht und Nebelaktion auf Busbetrieb umzustellen ohne die vor und Nachteile abzuwägen wurde die auslaufende Bahnkonzession 1967 anstelle den üblichen 50 nur für 20 Jahre erteilt.

Die Öl Krise brachte die wände

Anfang der  1970er Jahr sah alles so aus das die Frauenfeld Wil Bahn ihren Bahnbetrieb auf Bus umstellen wird, doch schaffte eine Weltpolitische Krise der Bahn für den Fortbestand der Schmalspurbahn. Als das Öl knapper und teurer wurde merkte man wie stark man von diesem Fossilenbrenstoff anhängig ist. Allmählich fand ein umdenken in der Gesellschaft statt und förderte die Bahn.

Es war die Ölkrise die  der Frauenfeld Wil Bahn geholfen hat ihren Bahnbetrieb vorzusetzen. Am 8. Oktober 1975 wurde die erste Vereinbarung mit dem Bund und den Kantonen Thurgau und St. Gallen abgeschlossen für die Leistungsfähigkeit im Güterverkehr zu steigern. Das war nur eine von zahlreichen weiteren Finanzierungsvereinbarungen mit der Öffentlichen Hand, nur mit diesen konnte die Bahn Modernisiert werden.

[notification type=”alert-danger” close=”false” ]Für ein viertel Jahrhundert war der Bahnbetrieb im Murgtal gesichert um die Jahrtausendwende habe es von gewiesen Kreise Bestrebungen die Bahn auf Busbetrieb umzustellen.[/notification]

 

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