Swiss Rail

Die Schweiz verfügt über eines der dichtesten Eisenbahnnetzte der Welt. Das Eisenbahnnetzt wird neben der Schweizerischen Bundesbahnen auch von zahlreichen Privatbahnen betrieben.

 

 

kleiner überblick

Aare Seeland mobil

Die Aare Seeland mobil entstand 1999 durch die Fusion des Regionalverkehr Oberargau RVO, Solothurn Niederbipp Bahn, Biel Täuffelen Ins Bahn und der Oberargauischen Automobilkurse . Spähter wurde noch die Ligerz- Tessenberg Bahn in die ASM integriert.

Die ASM betreibt volgende Bahnlinien:

  • Oensingen – Niederbipp – Solothurn
  • Niederbipp – Langenthal
  • Langenthal – St. Urban Ziegelei
  • Biel – Täuffelen – Ins
  • Ligerz-Gléresse – Prêles (Standseilbahn)

 

Aargau Verkehr

Die Aargau Verkehr ist ein 2018 durch den Zusammenschluss von Wynental – und Suhrentalbahn mit BDWM Transport entstanden. AVA wird die neugebaute Limmattalbahn betreiben.

Baselland Transport

Die Baselland Transport Endstand aus dem Zusammenschluss von vier Basler Vorortsbahnen. 1974 schlossen sich die Birsigtalbahn, Birseckbahn, Trambahn Basel Aesch und die Basellandschaftliche Überlandbahn zusammen. Die BLT betreibt die längste Tramlinie der Schweiz, sie verlauft durch drei Kantone und zwei Länder von Dornach über Basel nach Rodersdorf.

Die frühere Strecke der Birsigtalbahn wurde bis 1984 als Eisenbahn betrieben. Im September 1984 erfolgte die Umstellung auf Strassenbahnbetrieb mit Einrichtungsfahrzeug. Dafür mussten diverse Wendeschlaufen und ein neues Depot gebaut werden.  In einem weiteren Schritt wurden die beiden Linien Birseckbahn und Brisigtalbahn zu einen Linie verknüpft.

2016 übernahm die BLT die Waldenburgerbahn und wird die WB auf Meterspur umbauen.

BDWM Transport

Bestand keine 20 Jahre lang. BDWM Transporte entstand  2001 durch die Fusion der Bremgarten Dietikon Bahn und der Wohlen Meisterschwanden Bahn.  2017 Fusioniert  das Unternehmen mit der Wynental und Suhrentalbahn zur Aargau Verkehr.

Bergbahn Rheineck Walzenhausen

Die Zahnradbahn von Rheineck nach Walzenhausen, wurde als Standseilbahn erbaut, ihre Talstation war etwa 800 Meter des SBB Bahnhofes entfernt. Um den Weg für die Reisenden

angenehmer zu machen wurde die Rheinecker Verbindungsbahn gebaut. Sie war eine Normalspurige Trambahn.

1958 wurde die Standseilbahn und die Trambahn in eine Zahnradbahn umgebaut. Die ungewöhnliche Spurweite von 1200mm wurde von der Standseilbahn übernommen. Bis zur Fusion  mit der Appenzeller Bahn war die Bergbahn Rheineck Walzenhausen ein eigenständiges Bahnunternehmen. Die Verwaltung war gemeinsam mit der Rorschach Heiden Bergbahn in Heiden beheimatet.

Bremgarten Dietikon Bahn

Die Bremgarten Dietikon Bahn war eine Schmalspurige Privatbahn sie betrieb die Bahnlinie Dietikon Bremgarten Wolhlen bis zur Fusion mit der Wohlen Meisterschwanden Bahn zur BDWM Transport im Jahr 2001. Mittlerweile hat das Unternehmen mit der Wynetal – und Suhrentalbahn 2017 zu Argau Verkehr Fusioniert.

Die Strecke von Bremgarten nach Dietikon wurde 1902 eröffnet und hatte Anschluss an die Limmatstrassenbahn. Die Strecke von Wohlen nach Bremgarten  wurde bereits 1876 von der Wohlen Bremgarten Bahn eröffnet, diese Bahn wurde mit der Gründung der SBB vom Bund erworben. 1912 baute die BD die Reussbrücke, Pachtete die Strecke von den SBB nach Wohlen und baute eine dritte Schiene ein. So konnten Schmalspur Fahrzeuge von Dietikon bis Wohlen verkehren. Das Dreischienengleis wurde 2016 abgebrochen.

 

Dolderbahn

Die Zürcher Dolderbahn lebt etwas versteckt, der erste Gedanke den man hört also ist das grau Hotel aber nicht eine Bahn. Der  erste Gedanke wenn man Dolder hört,  ist das Grand  Hotel aber nicht eine Eisenbahn. Die Dolderbahn wurde 1895 als Standseilbahn öffne, die Standseilbahn führte vom Römerhof bis Waldhaus Dolder. Ein paar Jahre später wurde eine Strassenbahn vom Waldhaus Dolder bis zum Hotel gebaut. Die Strassenbahn strecke hatte nur eine Länge von 600m und besass nur einen Motorwagen. Der Trambetrieb war kein profitables Geschäft, so wurde der betrieb ende 1930 durch einen Bus ersetzt.

1973 wurde die Standseilbahn in eine Zahnradbahn umgebaut und wurde bis zum Dolder Grand Hotel erweitert. Die Dolderbahn verfügt über zwei Triebwagen, mit denen sie zeitweise einen 10 Minuten Takt anbietet.

Forchbahn

Die Forchbahn fällt in Zürich Stadelhofen auf, Ihre Fahrzeuge sind nicht wie in Zürich blau, sondern creme /rot. Auch Ihre länge ist länger wie ein Tram der VBZ. Die FB benütz bis zur Stadtgrenze die Geleise der Städtischen Verkehrsbetriebe, in Rehalp fängt die eigene Strecke an.

Die Forchbahn hat Ihren betrieb 1912 als Überlandstrassenbahn aufgenommen und wandelte sich in eine Vorortsbahn mit teilweisen unterirdischen Haltestellen. Bei Betriebseröffnung 1912 hatte die Forchbahn in Esslingen Anschluss an die Uster – Oetwil Bahn.

Frauenfeld Wil Bahn

Orginaltriebwagen Frauenfeld Wil Bahn
Foto: Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel Jubiläumszug Frauenfeld Wil Bahn

Die nicht mal 18 km Lange Bahnlinie durch das Murgtal wird von der Frauenfeld Wil Bahn betrieben. Sie verbindet die Thurgauer Kantonshautptstadt Frauenfeld mit der Äptestadt Wil im Kanton St. Gallen. Die Schmalspurbahn wurde am 1. September 1887 eröffnet, sie hatte in der Gesichte Eineige Turbulenzen zu meistern. Die FW mauserte sich von der kleinen Dampfstrassenbahn zum Modernen S-Bahn. Mehr

 

Mittelthurgaubahn

Seehass Steuerwagen MThB
Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel

Die wechselvolle Geschichte einer Ostschweizer Regionalbahn, die nie eine Typisch Schweizerische Privatbahn war. Den Ihre Züge verkehrten über die Landesgrenze ins Badische Konstanz und weiter nach Engen, betrieb eine kurze Deutsche Bahnstrecke und trotze der Schweizerischen Bundesbahn eine Linie ab.
Im Güterverkehr erlangte die MThB beziehungsweise ihre Tochtergesellschaft Lokoop AG im Schweizer Ganzzugsmarkt einen rechten Marktanteil. So beförderte Sie, Ganzzügen der Schweizerischen Post und ein grossen Anteil an Mineralölzügen.
Zusammen mit der Benachbarten Frauenfeld Wil Bahn besassen sie das Reisebüromittelthurgau. Die neben dem Rotendopelpfeil auch den Nostalgie Orient Express betrieb. Nach dem Zusammenbruch des Reisebüros übernahm die MThB die Bahnspezifischen Angebote, wie Roterpfeil und Orientexpress.
Leider reichen gute Ideen nicht um erfolgreich am Markt sich zu behaupten. 2001 geriet zuerst das Reisebüro in Schwierigkeiten und danach die Mittelthurgaubahn selbst.

Mehr zur MThB

Oensingen – Balsthal Bahn

Die Oensingen Balsthal Bahn betreibt die knapp 4.3 km lange Strecke von Oensingen, wo Anschluss an die Gäubahn besteht  nach Balsthal. Die kleine OeBB mit ihrem starken Güterverkehr konnte mit Finazellerbeteilung der ansässigen Zellulosefabrik und dem Stahlwerk 1899 den betrieb aufnehmen.

Während des zweiten Weltkrieg wurde die Oensingen Balsthal Bahn elektrifiziert. Für den Betrieb dieser Stichstrecke wurden zwei Ce 2/2 klein Lokomotiven beschafft. Die OeBB  hate in neuerer zeit nie Fabrikneue Fahrzeug beschafft. Sie übernahm jeweils Fahrzeuge von den SBB oder BLS.

National ist die Oensingen Balsthal Bahn für ihre Nostalgiezüge bekannt. Das bekannteste Nostalgiefahrzeug der OeBB ist wohl der “Roten Pfeil” den sie in den 1970er Jahren von den SBB erworben haben und ihn blau umlackiert haben. Der blaue Pfeil führte einige jähre den Personenverkehr durch die Klus.  Heute ist der Triebwagen wieder rot lackiert und wird für Sonderfahrten eingesetzt.

 

Rorschach Heiden Bergbahn

Die Rorschach Heiden Bergbahn wurde 1875 Inbetriebnahme genommen. Ihre Züge verkehren ab Rorschach Hafen direkt an der Schiff Anlegestelle, bis Rorschach werden die Geleise der SBB Seelinie mitbenutzt. Nach dem Bahnhof Rorschach fängt die eigene Strecke an.

Der Tägliche betrieb wird Mut dem Zahnradtriebwagen von Stadler Rail gefahren. Als Reserve dient en die Vorgänger Triebwagen. Im Sommer werden die Fahrplanmässigen Züge mit offenen Wagen verstärkt. Aus Sicherheitsgründen steht das Triebfahrzeug Talseitig.

Die Rorschach Heiden Bergbahn musste ihre Eigenständigkeit 2006 aufgeben und wurde in die Appenzeller Bahnen integriert.

Sihltal Zürich Uetliberg Bahn

Die SZU enstand 1973, da Fusionierten die Sihltalbahn mit der Bahngesellschaft Zürich Uetliberg. Die beiden Bahnen Arbeiteten schon länger zusammen und hatten auch einen gemeinsamen Streckenabschnitt. Beide Bahnen hatten ihren Ausgangspunkt in Zürich Selnau die beiden Strecken verzweigen sich in Zürich Giesshübel. Die beiden Bahnen hatten außer der Spurweite nichts gemeinsam, die Sihltalbahn war mit Wechselstrom elektrifiziert und die Uetliberg-Bahn war mit Gleichstrom elektrifiziert, damit beide Bahnen auf der gemeinsamen Strecke verkehren konnten ist die Gleichstromfahrleitung seitlich versetzt. Die SZU hat geplant die Uetliberglinie auch auf Wechselstromsstem umzustellen, als Zwischenschritt wurde bei den Letzten Rollmatrialbeschaffung für die Uetliberg-Bahn Zweisystemfahrzeuge angeschaft.

1990 Konnte die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn endlich bis zum Zürcher Hauptbahnhof fahren, es wurde einen Tunnel ab Selnau gebaut unter dem Bahnhofplatz wurde die neue Endstation gebaut. Am Hauptbahnhof besteht keine Gleisverbindung zum SZU netzt. Die SZU ist via Zürich Wiedikon nach Giesshübel und in Sihlbrugg ans Schweizer Eisenbahnnetz angeschlossen. Diese beiden Verbindungen wurden auch schon vom Eurocity Zügen aus Italien genutzt, wenn der Zimmerbergtunnel der SBB gesperrt.

 

St. Gallen Gais Appenzell Altstätten Bahn

Die St. Gallen Gais Appenzell Altstetten Bahn war eine schmalspurige Privatbahn, die verband St. Gallen und Altstätten mit dem Appenzellerland. Die Strecken waren so Steile das die Züge mit Hilfe eines Zahnrades die Höhe überwinden mussten.

Die SGA Endstand 1947 aus der Früheren St. Gallen Gais Appenzell Bahn ( bis zur Elektrifizierung Appenzeller Strassenbahn ASt) und der Altstetten Gais Bahn (AG), sie fusionierte 1988  mit der Appenzeller Bahn.

Waldenburgerbahn

Die Waldenburgerbahn AG betrieb einst die schmälste Eisenbahnlinie der Schweiz, die Spurweite betrug nur 750mm. Die Waldenburgerbahn AG Fusionierte 2016 mit der Baselland Transport AG, für den Betrieb der Bahnlinie Liestal Waldenburg ist nun die BLT verantwortlich.

Das Waldenburgerli steht vor grosser Veränderungen, es ist geplant die Bahnlinie von den heutigen 750mm auf einen Meter umzubauen und neue Fahrzeuge anzuschaffen.

Wengernalpbahn

Die Wengenernalpbahn verbindet den Kurhort Grindelwald mit Lauterbrunnen. Die Strecke führt über die kleine Scheidegg “Anschluss zum Jungfraujoch” und das Autofreie Dorf Wengen. Der erste abschnitt der Bahnlinie der WAB wurde 1893 eröffnet, die Spurweite beträgt für Schweizer Verhältnisse speziell 800 mm, die WAB ist eine reine Zahnradbahn, Sie verfügt über keinen Streckenabschnitt ohne Zahnstange.

Das Weltberühmte Lauberhornrennen beschert der Wengernalpbahn ein Massenandrang von Fahrgäste die diesen anlast besuchen wollen.

Die WAB hat eine wichtige aufgäbe das Autofreie Wengen über die Schienen zu versorgen.

Wohlen Meistenschwanden Bahn

Die Wohlen Meisterschwanden Bahn hatte eine wechselvolle Geschichte. Der Personenverkehr der WM wurde im Mai 1997 auf Bus umgestellt, das Streckengleis wurde grösstenteils abgebaut nur ein kleines Reststück bis ins Industriegebiet von Wohlen bleib von der kleinen Bahn übrig.

Die Wohlen Mesterschwanden Bahn wurde bis 1966 mit Gleichstrom betrieben. Mitte der 60er jähre des letzten Jahrhunderts wurde die WM auf das übliche Wechselstromsystem für Normalspurbahnen umgebaut.

Die WM lebte vom starkem Güterverkehr, als die Gütermengen stark zurück gingen wurde es eng für die kleine Bahn. 2001 Fusionierte die Wohlen Meisterschwanden Bahn mit der Bremgarten Dietikon Bahn zur BDWM Transport. Das neu entstandene Unternehmen ist bereits wieder Geschichte, die BDWM Transport hat 2017 mit den Wynental- und Suhrentalbahn zur Aargau Verkehr Fusioniert.

Wynental- und Suhrentalbahn

Die Wynental- und Suhrentalbahn war eine Schmalspurbahn im Kanton Aargau, sie Fusionierte 2018 mit der BDWM Transport zur Aargau Verkehr. Die WSB entstand 1957 aus den beiden Bahnen Aarau Schöftland und Wynentalbahn.

Auf beiden Linien lagen die Geleise auf oder neben der Strasse was immer mehr Behinderungen mit dem Automobilverkehr brachte. 1967 wurde die beiden Linien mit einem Verbindungstunnel miteinander verbunden. In neuerer Zeit wurde auf dem Trasse der früheren Natonalbahn das Gleis der WSB verlegt.